Zwangsbewirtschaftung von Zweitwohnungen
Wohnraummangel ist real – gerade in unseren Bergregionen. Junge Familien, Berufseinsteiger und Saisonkräfte spüren den Druck längst. Aber wer jetzt reflexartig nach dem Kanton ruft, macht es sich zu einfach. Dieses Postulat verkauft Aktivismus als Lösung und mehr Staat als Antwort. In Wahrheit geht es um mehr Steuerung, mehr Bürokratie und einen schleichenden Eingriff in privates Eigentum. Zweitwohnungen sind nicht einfach ein politisches Spielfeld, sondern Privateigentum – und Wohnraumpolitik gehört zuerst in die Gemeinden, nicht in neue kantonale Strategiepapiere. Was wir brauchen, sind weniger Hürden, schnellere Verfahren und mehr echten Wohnungsbau – nicht neue Förderprogramme, die am Ende vor allem Verwaltung produzieren. Wohnraummangel bekämpft man nicht mit Symbolpolitik, sondern mit wirksamen Rahmenbedingungen. Das Postulat wurde abgelehnt.
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